2. April 2015

{DIY} Ostereier mit Serviettentechnik verschönern




Auch wenn ich aus Zeitgründen ein bisschen spät dran bin mit meinen Osterideen, will ich euch dieses DIY nicht vorenthalten. Die Ostereier habe ich schon letztes Jahr, als ich noch kein Blog hatte, gemacht und weil sie immer noch schön sind, bekommt ihr jetzt die Anleitung dafür.




Material:

Styropor-Eier (gibt es z.B. im Bastelladen)
Servietten
Serviettentechnikkleber
Schere, Pinsel
Nadel und Faden


Anleitung:

Die oberste Lage der Serviette abtrennen, auf die ungefähre Größe des Eies zurechtschneiden und vorsichtig mit dem Kleber aufkleben. Am besten von der Mitte nach außen arbeiten.
Trocknen lassen.
Mit der Nadel den Faden einmal oben durch das Ei ziehen. Den Faden zu einer Schlaufe knoten.



Für dieses Ei habe ich mehrere Einzelteile einer Serviette verwendet.
Das Blumen-Muster kam auf die obere Seite, das rosafarbene mit den Punkten unten hin. Für die Stelle, an der sich die beiden Muster treffen, habe ich eine Bordüre zurechtgeschnitten und sie darauf angebracht. Bei mehreren Lagen sollte aber erst alles getrocknet werden, bevor die nächste Schicht drauf kommt, da die Serviette sonst einreißen kann.


Das tolle an dem DIY ist, dass man sich nach Ostern keine Sorgen machen muss, dass die Eier bei der Lagerung zerbrechen, wie bei ausgepusteten Eierschalen. So kann man sie einfach im nächsten Jahr einfach wieder auspacken und sich daran erfreuen :)

Liebe Grüße
Caro

17. Dezember 2014

DIY Plätzchendose mit Serviertentechnik verschönern


Nachdem wir ja nun alle schon fleißig für Weihnachten gebacken haben, fehlt vielleicht dem ein oder anderen noch eine hübsche Aufbewahrungsmöglichkeit für die Leckereien. Wie ich ja im letzten Post schon erwähnt habe, halten sich die Plätzchen am besten in einer Blechdose frisch. Falls es dir dabei genauso geht wie mir, dass zwar Dosen schon vorhanden sind, aber sie mit dem traditionellen Weihnachtslook einfach nicht so unbedingt in deine Wohnung passen, habe ich hier die passende Lösung. 


Der alten Keksdose kann man nämlich im Nu ein neues Gewand verleihen und zwar mit der (wahrscheinlich schon bekannten) Serviertentechnik. (Da ich die Dose schon letztes Jahr „umgestylt“ habe, gibt es leider kein Vorher-Bild zum Vergleich).


Serviertentechnik-Plätzchendose

Material:

1 Blechdose

Hübsche Servierten

Serviertentechnik-Kleber

Weiße Acrylfarbe

Pinsel


Serviertentechnik-Plätzchendose


So geht´s:

Als erstes die Dose mit der weißen Acrylfarbe rundum bemalen (natürlich nicht innen). Trocknen lassen und nach Bedarf eine zweite Schickt darüber pinseln. Ist diese auch trocken und weitestgehend deckend, kann mit der Serviertentechnik losgelegt werden.

Dafür die Servierte auseinanderfalten und die obere Schicht von den unteren abtrennen (geht an den Ecken am besten). Benötigt wird nur die obere Schicht, auf der das Motiv zu sehen ist. Das Motiv auf der Dose platzieren und den Serviertentechnik-Kleber nach Packungsanleitung auftragen.

Sobald der Kleber vollständig getrocknet ist, können die Plätzchen auch schon in die Dose einziehen :) 


Tipp: Der Rand der Dose, an dem der Deckel draufgesetzt wird, sollte weder angemalt noch mit Servierten verziert werden, da sich der Deckel sonst wohlmöglich nicht mehr schließen lässt. Darum ist es auch am schönsten, wenn sich die Farbe der Servierten nicht zu stark von der Dosenfarbe unterscheidet, so fällt es kaum auf. Meine Dose war vorher grün-blau (siehe oben).


Serviertentechnik-Plätzchendose


Viel Spaß beim Nachmachen


Caro

24. Oktober 2014

{DIY} Happy Halloween – Moosgummistempel ganz einfach selber machen




„Süßes oder Sauers!“ Ach was habe ich es als Kind genossen, mit meinen Freunden, in gruselige Kostüme gehüllt, in der Nachbarschaft auf Süßigkeiten-Jagd zu gehen. An jeder Haustür gab es andere Leckereien und alles wanderte in einen immer voller werdenden Beutel. Kam man irgendwann völlig durchgefroren  zuhause an, musste die Beute mit der der Geschwister verglichen werden. Dann fing die Tauscherei an: „Ich geb´ dir 3 Maoam für einen Kinderriegel!“, „Ok, dann kriege ich aber dafür alle roten Gummibärchen.“ So ging das dann eine ganze Weile, bis wir irgendwann todmüde ins Bett fielen. 



Heute verkleide ich mich nicht mehr zu Halloween (obwohl ich immer wieder über die krassen Kostüme anderer staune). Ich bleibe daheim, lade ein paar Freunde ein und wir machen es uns mit einem schaurig, gruseligen Film gemütlich.  Um die Einladungen und sonstiges Party-Equipment halloweentauglich zu dekorieren, habe ich diese Moosgummistempel gebastelt. Alles, was man dafür braucht, sind Moosgummi, Pappe, z.B. von einem Paket und Stempelkissen in den gewünschten Farben.


So geht´s:
Auf dem Blatt zeichnest du dir dein Motiv vor. Du kannst es von einer Vorlage abpausen oder frei Hand versuchen (auf dem Papier kannst du ja noch radieren). Hast du dein Motiv fertig, zeichnest du es auf dem Moosgummi nach. Dabei mit dem Bleistift etwas kräftiger zudrücken, so dass sich das Motiv in das Moosgummi drückt. Die Linien auf dem Moosgummi nochmal nachfahren, dass sie besser sichtbar sind und das Motiv ausschneiden. Die Pappe zurechtschneiden und das Moosgummi-Motiv darauf kleben. 

Willst du innerhalb des Stempels Aussparungen erstellen (wie bei dem Gesicht des Kürbisses) drückst du mit der Spitze des Bleistiftes die gewünschten Stellen ein (ohne das Moosgummi zu durchbohren).


Bei Text-Stempeln darauf achten, dass die Schrift spiegelverkehrt sein muss, um richtig zu stempeln. Du kannst zunächst deinen Text auf das Moosgummi schreiben und mit dem Bleistift fest nachfahren. Nun sind die Buchstaben auch auf der anderen Seite sichtbar. Drehe den Stempel um und fahre die Buchstaben nach. Achte darauf, dass genug Abstand zwischen den Buchstaben ist. Schneide die Form des Moosgummis hübsch zurecht (Kreis, Rechteck), denn farbig wird es auf diese Weise außerhalb der Schrift. (Auf den Bildern hier habe ich kein Beispiel, schau dafür auf meiner Facebookseite nach).


Was hast du an Halloween geplant? Verkleidest dich für eine Party, gruselst du dich auch lieber daheim mit einem guten Film oder magst du Halloween überhaupt nicht und verbringst den Abend wie jeden anderen? 

P.S. Auf meiner Facebookseite habe ich übrigens noch ein paar andere Stempelmotive gepostet, unabhängig von Halloween.

6. Oktober 2014

{DIY} Selbstgemachte Muffinförmchen aus Backpapier




Heute zeige ich dir die Anleitung für die Muffinförmchen aus meinem letzten Post. Sie sind wirklich ganz einfach selbstzumachen und sehen finde ich einfach toll aus. Findest du nicht auch? Die Förmchen sind höher als die normalen aus dem Supermarkt, so kannst du darin richtig schöne, große Muffins backen, so wie sie auch in meinem Lieblingscafé verkauft werden. Wenn du jetzt denkst „Oh Gott, das ist sicher total kompliziert“ muss ich widersprechen, klar es ist ein wenig gefummel, aber nach dem ersten Muffinförmchen solltest du das Prinzip verstanden haben und dann ist es echt alles andere als schwer. Außerdem brauchst du neben ein wenig Geduld und ein paar Minuten Zeit, nur die Sachen, die du im nächsten Bild siehst. (Das Glas soll in die Muffinbackform passen)


Ach ja, eine Schere brauchst du natürlich auch.
Zunächst schneidest du dir aus dem Backpapier Quadrate mit einer Länge von 15cm zurecht. Dabei musst du nicht auf den Millimeter genau arbeiten, allerdings sollten die Seiten gerade abgeschnitten sein und nicht ausgefranzt.


1. Falte das Backpapier zu einem Dreieck, drücke die Kante gut an und öffne es wieder, das gleiche Spiel noch einmal von der anderen Seite.

2. Lege das Papier mit dem Punkt an dem sich die gefalteten Linien treffen in der Mitte auf dein Muffinbackblech.

3. Setze das Glas langsam darauf und achte darauf, dass die entstehenden Falten alle in eine Richtung zeigen.

4. Drücke die entstandenen Falten an.

5. Entferne das Glas, um die Falten bis unten richtig anzudrücken. (Das Backpapier bleibt manchmal nicht von alleine ganz in der Backform daher das Masking-Tape). Wenn du fertig bist kannst du das Glas einfach wieder reinstellen, bis du den Muffinteig einfüllst. (D.h. je nachdem wie viele Förmchen du bastelst, brauchst du entsprechend viele Gläser. Das ist aber nur, um auf Nummer sicher zu gehen. Bei mir hat es nämlich auch ohne geklappt, dann einfach die Förmchen vor dem Befüllen wieder richtig in das Blech drücken).

6. Deine selbstgemachten Muffinförmchen sind fertig, fehlt nur noch der Teig.

Da die Förmchen ein wenig größer sind als die Handelsüblichen, brauchst du für alle 12 Backmulden auch mehr Teig. Bei diesemRezept kommen ca. 8 gefüllte Muffinförmchen heraus.

Hat dir die Anleitung für selbstgemachte Muffinförmchen gefallen? Hast du alles verstanden oder sollte ich irgendetwas noch genauer erklären? Hinterlasse mir jetzt einen Kommentar, ich bin gespannt darauf, was du davon hältst.

16. September 2014

{DIY} Meine Top 10 Masking-Tape Ideen – Teil 1: No. 1-5


So, nun habe ich es neben dem Uni- und Arbeitsstress endlich mal wieder geschafft einen DIY-Post vorzubereiten. Es geht um die momentan meiner Meinung nach beste Erfindung auf dem Bastel-Markt: Masking-Tape oder auch Washi-Tape genannt. Ich liebe Masking-Tapes, weil sie einfach für so viele Dinge einsetzbar sind und man damit ganz easy eher langweilige Gegenstände aufmotzen  kann. Als ich noch ein Masking-Tape-Frischling war und meine Sucht gerade erst begann, habe ich mit meinen Tapes eigentlich oft immer nur die gleichen Dinge verziert. Damit es dir (falls du nicht unlängst infiziert bist) nicht so geht, zeige ich im Folgenden den ersten Teil meiner Top 10 der besten Masking-Tape-Ideen

#No. 1
Diese Idee ist genauso simpel wie grandios. Einfach das Masking-Tape um die Teelichter kleben und schon hat man ein neues (oder auch 100 oder 1000! OMG ;) ) Deko-Objekt mehr in der Bude stehen.  Und davon kann man als Frau ja sowieso nie genug haben…

#No. 2
Eine weitere Möglichkeit das Masking-Tape adäquat zu verwenden, ist, es um Stifte zu wickeln. Bei Mustern sollte nur darauf geachtet werden, dass sie am Rand, wo sie sich überlappen, einheitlich zusammenlaufen. Am Ende des Stiftes säuberlich abschneiden, den Stift anspitzen und voila.

#No. 3
Hier sehen wir das Upcycling einer ausgedienten Kaugummidose. Das Klebeprinzip sollte nun ja klar sein. Darin kann man Kleinkram aufbewahren (z.B. Haargummis, Haarklammern, Ob´s). Ich finde das ganz praktisch für die Handtasche, so als (Alibi-) Ordnungssystem.


#No. 4
Die Spannung steigt, wir sind beim vorerst vorletzten Platz angelangt: Pimp my Ladekabel. Ich finde es nicht nur optisch außerordentlich ansprechend, sondern erhoffe mir durch das Tape mehr Stabilität und, dass das Kabel dadurch noch eine Weile länger hält. Es ist nämlich schon etwas älter, also sozusagen fast schon Steinzeit in Apple-Jahren.

#No. 5
Nun haben wir auch schon den letzten Platz erreicht: Wäscheklammern an Masking-Tape. Es eignet sich fantastisch, um Karten und Bilder an einem Gitter oder einer Schnur aufzuhängen.

Ich hoffe dir hat mein DIY gefallen und du schaust auch beim 2. Teil der Reihe vorbei ;)
Bist du auch ein kleiner Masking-Tape Suchti? Also ich schon, würde mein Geldbeutel mitspielen, hätte ich unlängst sämtliche Online-Shops komplett leer gekauft ;)

16. Juli 2014

{DIY} Selbstgemachte To-Do-Liste aus Bilderrahmen




Seit langem habe ich endlich mal wieder ein wenig gebastelt und mir eine To-Do-Liste erstellt. Wenn ich an viele unterschiedliche Sachen auf einmal Denken muss, vergesse ich gerne mal etwas davon. Deswegen, und weil ich mich auch mal gerne künstlerisch vor der eigentlichen Arbeit drücke ;) habe ich heute dieses Mini-DIY für euch, das so einfach nachzumachen ist, das man das schon gar nicht mehr als „balsteln“ bezeichnen kann.




   Material:
   Bilderrahmen
   Passendes Bild /Postkarte / selbstgestaltetes Bild
   Wasserlöslichen Stift (Whiteboard Marker oder Non-Permanenter
   Folienstift)





Also eine Anleitung dafür braucht ihr sicherlich nicht, das erklärt sich ja von selbst. Bild in den Bilderrahmen und loslegen mit dem Auflisten. Das tolle daran ist, wie ich finde, dass man nicht mehr unzählige Post-Its am Laptop oder sonst wo kleben hat und an einem Ort alles steht, was zu tun ist. Sobald dann alles erledingt ist, wischt man es einfach mit einem feuchten Küchentuch ab und kann von vorne beginnen. Das Bild mit den Wimpeln habe ich aus Masking-Tape gestaltet und einen Spruch aus dem Internet darauf geschrieben.

Mittlerweile ist meine Liste leider ca. um das Dreifache gewachsen, das auf dem Foto waren nur die Aufgaben für Sonntag ;)

9. Mai 2014

Last Minute DIY Geschenkidee – Mandel und Zitronen Body Scrub



Wie versprochen, zeige ich euch heute ein Last Minute DIY zum Muttertag. Alles was ihr braucht, bekommt ihr im Supermarkt, das meiste habt ihr vielleicht (wie ich) sogar schon daheim. Im Prinzip ist es auch gar kein großer Aufwand es zu machen und geht schnell.  



Zutaten:

500g grobes Salz

250g Kokosfett

2 EL Honig

2 EL (Sonnenblumen-) Öl

1 Fläschchen Backaroma oder Saft einer Zitrone

Marmeladengläser




So geht´s:

Kokosfett, Honig und Öl in einen Topf geben und zum Schmelzen bringen. Vom Herd nehmen und Wunscharoma hinzufügen (ich habe eins mit Mandel und eins mit Zitrone gemacht, dafür habe ich jeweils ca. 30 Tropfen hinzugefügt). Die Marmeladengläser fast bis oben mit Salz befüllen und das flüssige Fett dazugeben. Gut verteilen und zuschrauben. Nach ein paar Stunden wird das Fett wieder fest und das Body Scrub ist fertig.




Um das Body Scrub zu verwenden braucht man einen Löffel, mit dem man die Masse aus dem Glas bekommt. Man kann es wie ein Peeling in der Badewanne oder unter der Dusche am ganzen Körper verwenden, oder nur für die Hände oder Füße. Durch das Fett und den Honig wird die Haut auch gleichzeitig eingecremt und schön zart.



Ich wünsche euch schon mal einen guten Start ins Wochenende

Caro
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