20. Dezember 2015

{Rezept} Weihnachtliches Mousse au Chocolat



Ihr Lieben,

Weihnachten steht schon fast vor der Tür und weil an Weihnachten keine Kalorien gezählt werden, darf es auch mal etwas opulenter zugehen. Mousse au Chocolat ist eines meiner Lieblingsdesserts und ich finde, gerade an den Festtagen kann man sich das doch ruhig mal gönnen. 




Zutaten für 4-6 Portionen: 
200g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakao)
3EL Orangenlikör
3EL starken Kaffee / Espresso
20g Butter
3 Eier (getrennt)
55g Feinzucker
125g Cremedouble








Rezept:

Die Schokolade in kleine Stücke hacken. Einen kleinen Topf mit etwas Wasser füllen und erwärmen. Die Hälfte der Schokoladenstückchen in eine Metallschüssel geben und über dem Wasserbad schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und die restlichen Schokostückchen unterrühren, bis sie ebenfalls geschmolzen sind. Den Orangenlikör und den Kaffee hinzufügen. Die Schüssel aus dem Wasserbad entfernen und die Butter einrühren. Nach und nach das Eigelb unterrühren und gründlich vermengen. Masse abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Eiweiß mit dem Mixer in einer großen, sauberen Schüssel steif schlagen. Erst bei niedriger, dann bei höherer Stufe rühren. Sobald sich weiche Spitzen bilden, den Zucker löffelweise unterrühren, bis der Eischnee fest wird. Einige Esslöffel des Eischnees unter die Schokoladencreme ziehen, sodass die Creme gelockert wird.

Die Cremedouble und das Eiweiß mit einem Metall- oder Plastiklöffel unter die Schokoladencreme ziehen.

Die fertige Mousse in eine große Servierschüssel füllen oder auf 4-6 Portionsschalen verteilen. Schüssel bzw. Schalen mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 3 Stunden kalt stellen.




Ich habe die Mousse mit einer Spritztülle angerichtet, so dass es besonders schön aussieht. Durch das Drücken durch die Tülle geht allerdings ein Teil der Luftigkeit verloren, weshalb ich eher davon abrate.



Steht dein Menüplan für Weihnachten schon? Welches Dessert gibt es?


Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest
Caro

16. November 2015

{Rezept} Super fluffy Vanille Donuts mit Schokoglasur

Donuts mit Schokolade


Hallo ihr Lieben,

wer mag Donuts so gerne wie ich? Egal zu welcher Jahres- oder Tageszeit, Donuts schmecken einfach immer lecker…vor allem ganz spät abends, wenn man eigentlich gar nichts mehr essen sollte und einen dann aber doch noch der Heißhunger überkommt und man nicht widerstehen kann – lieber mit knurrendem Magen ins Bett zu gehen? Davon halte ich absolut gar nichts ;).


Donuts mit Schokolade




Zutaten:

Donuts mit Schokolade40g Butter

200ml lauwarme Milch

450g Mehl

1 Pk. Trockenhefe (ohne Anrühren)

75g Zucker

½ TL Salz

1 Pk. Vanillezucker

1 Ei

1 TL Vanille-Aroma-Öl (oder 5 g mehr Butter)

200g Zartbitterschokolade

ca. 1L Öl (Sonnenblumen-/Rapsöl)


Rezept:

Die Butter schmelzen und abkühle lassen, die Milch lauwarm erhitzen.

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Trockenhefe mischen. Lauwarme Butter und Milch zusammen mit dem Ei und dem Vanille-Aroma mit dem Knethaken gründlich unter die Mehlmischung kneten.

Den geschmeidigen Teig daumendick ausrollen.

Mit einem Donutausstecher ausstechen. Alternativ mit einem großen Glas ausstechen und in die Mitte ein kleines rundes Loch mit dem Ende eines Holzkochlöffels stechen. Mit einem Küchenhandtuch bedecken und für eine Stunde bis eineinhalb Stunden gehen lassen.

Das Öl in einem kleinen Topf auf 170°C erhitzen. Die Temperatur mit einem geeigneten Thermometer messen. Alternativ einen Holzkochlöffel in das Fett halten, bilden sich kleine Bläschen darum, ist das Öl heiß genug. Die Donuts nacheinander in mehreren kleinen Portionen frittieren bis sie hellbraun sind. Nach wenigen Minuten die Donuts im Öl wenden, so dass sie von beiden Seiten goldbraun werden. Nach dem Frittieren auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.  

Sind alle Donuts frittiert und abgekühlt, wird die Schokolade klein gehackt. Ca. die Hälfte der Schokolade über einem Wasserbad schmelzen lassen. Die Schüssel mit der Schokolade vom Wasserbad nehmen und die restlichen Schokoladenstückchen nach und nach dazu geben und verrühren, sodass die Schokolade vollständig flüssig wird und ihren Glanz behält. 

Die Donuts mit der Schokolade bestreichen und trocknen lassen.


Donuts mit Schokolade



Das übriggebliebene Öl nicht in den Abfluss kippen und auch nicht heiß im Abfall entsorgen!  Den Topf am besten abdecken und das Öl die Woche über für die Essenszubereitung zum Kochen oder Braten verwenden.


Donuts mit Schokolade



Hast du schon mal Donuts selbst gemacht?



Liebe Grüße

Caro

29. Mai 2015

{Rezept} Exotische Mini-Pavlovas mit Mango




Da der Sommer immer näher rückt und die Grillsaison unlängst eröffnet wurde, wird es höchste Zeit für ein leckeres Dessert, das an gemütlichen Grillabenden serviert werden kann. Und weil man ja oft nach dem Grillen schon Papp satt ist, sollte das Dessert natürlich nicht allzu groß und mächtig ausfallen. Die exotischen Mini-Pavlova mit Mango und Kokos haben den Praxistest schon bestanden und darum will ich sie euch auch nicht länger vorenthalten.


Zutaten: (ca. 10-12 Stück)

Mini-Pavlova:

200 g Zucker
4 Eiweiß
2 EL Speisestärke
2 TL weißer Essig (z.B. Apfelessig)

Creme:

200 ml Sahne
1 Pk. Sahnefest
1 Pk. Vanillezucker
500 ml Joghurt
1 Mango
Kokosraspeln




Rezept:

Auf ein zurechtgeschnittenes Backpapier Kreise als Form für die Mini-Pavlovas vorzeichnen, z.B. mit Hilfe eines Dessertringes oder eines Glases. Umgedreht auf ein Backblech legen.
 
Den Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Eier trennen und die Eiweißmasse in einer großen Schüssel steif schlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen und auf höchster Stufe weiterschlagen, bis eine steife und glänzende Masse entsteht (ca. 5 Minuten). Essig und Speisestärke unterrühren. 

Die Eiweißmasse in einen Spritzbeutel geben und auf das Backpapier spritzen. Die Fläche der vorgezeichneten Kreise von innen nach außen im Kreis füllen. Um ein kleines Nest für die Cremefüllung zu schaffen, den äußeren Rand zusätzlich zwei bis drei Mal mit der Baiser-Masse umrunden. Falls etwas übrig bleibt, können auf einem weiteren Backpapier kleine Baisers gespritzt werden.

Tipp: Wer keinen Spritzbeutel hat, kann auch einen Gefrierbeutel verwenden. Dazu die Masse in eine Ecke des Beutels füllen und die Ecke leicht abschneiden, so dass ein kleines Loch entsteht. Um die Masse einfacher abfüllen zu können, kann der Spritz- oder Gefrierbeutel mit dem Loch nach unten in ein großes Glas gestellt werden.

Den Backofen auf 100 Grad herunterschalten und die Pavlovas im unteren Drittel bei Umluft backen. Die kleinen Baisers können nach 1 Stunde herausgenommen werden, die Pavlovas brauchen ca. 1:20 Stunden und bleiben zum Erkalten im ausgeschalteten Ofen.

Die Sahne steif schlagen und ein Päckchen Sahnefest (mit Vanillezucker vermischt) unterrühren. Je nachdem, wie viel Masse für die Pavlovas benötigt werden, den Joghurt hinzugeben (ca. 6-8 EL) und verrühren.

Die Mango schälen, klein schneiden (Vorsicht mit dem Kern) und pürieren. 

Die Pavlovas dünn mit dem Mangomus bestreichen, Kokosraspeln darüber streuen, die Sahnecreme großzügig darauf geben und  mit einem Klecks Mangomus und Kokosraspeln garnieren.


Das Dessert kann auch ein bis zwei Stunden vor dem Verzehr zubereitet werden. Damit allerdings nichts schief geht, sollte es auf den Desserttellern angerichtet werden, da die Pavolovas durch die Flüssigkeit der Mango nach mehreren Stunden brüchig werden können. 

Übrig gebliebene Zutaten können am nächsten Tag zu einem Schichtdessert verarbeitet werden. Die Baisers grob zerbröseln und mit der Sahnecreme und dem Mangomus in ein Dessertglas schichten. Das Mangomus kann natürlich ebenso zu einem leckeren Smoothie verarbeitet werden.

Gibt es bei euch auch noch Dessert nach dem Grillen? Bei uns normalerweise eher nicht, aber wer sagt da schon nein, wenn es noch eine Kleinigkeit gibt?! ;)

Liebe Grüße
Caro

22. Mai 2015

{Rezept} Gesundes Frühstück: Chia-Pudding und Ingwer-Minze Tee





Da es, wie angekündigt, auf dem Blog ja auch ein bisschen gesünder zugehen soll, gibt´s jetzt eine Portion extragesundes Frühstück. Die Hauptrolle spielt der Chia-Pudding, der aus Chia-Samen und Milch, bzw. Milch-Ersatz (z.B. Mandel- oder Kokosmilch) hergestellt wird. Aber auch ein gesundes Getränk ist mit von der Partie. Dass mit ein paar Tricks auch ein wirklich super gesundes Frühstück sehr lecker sein kann, will ich euch jetzt zeigen.




Chia ist momentan ja ein absolutes Trendfood und wird oft auch als „Superfood“ bezeichnet. Alle Vorteile kann ich hier jetzt leider nicht nennen, da ich kein Ernährungsexperte bin und das wahrscheinlich auch ein wenig den Rahmen sprengen würde (falls alles stimmt, was darüber so behauptet wird… – nachzulesen bei Dr. Google). Wie dem auch sei, geht es mir allerdings in erster Linie darum, dass es gut schmeckt. Dass es gesund ist, wenige Kalorien hat und beim Abnehmen helfen kann, ist sozusagen der Bonus. Natürlich muss ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Chia-Samen an sich nicht wirklich einen richtigen Eigengeschmack haben, man muss sich sein Frühstück also auf andere Art schmackhaft machen! Außerdem habe ich in diesem Rezept zum ersten Mal Mandelmilch verwendet, die mir ehrlich gesagt anfangs pur nicht so gut schmeckte. Aber nachdem ich das ganze Aromatisiert, über Nacht quellen lassen und dann noch mit einer Banane und etwas Honig versüßt habe, fand ich es tatsächlich richtig lecker. Trotzdem sind Konsistenz und Aussehen des Chia-Puddings gerade am Anfang eher ungewohnt, und ich glaube, dass das auch die geschmackliche Wahrnehmung beeinflusst. Da die Chia-Samen nicht gerade günstig in der Anschaffung sind, solltest du dir also genau überlegen, ob du sie auch wirklich essen willst. (Man kann die Chia-Samen aber auch in Smoothies verwenden, falls dir der Pudding gar nicht zusagen sollte, bald wird es hier auch noch andere Rezepte dazu geben, damit sich die Anschaffung auch wirklich lohnt). Aber nun zum Rezept, das meiste kannst du schon am Abend vorher vorbereiten, so dass es morgens schneller geht:

  
Chia-Pudding:



Zutaten:

200 ml Mandelmilch

2 EL Chia-Samen

½ Hand voll Mandeln

Zimt nach Geschmack

1 TL Zucker

1 Banane

Etwas Honig

Leinsaat, Amaranth





Rezept:

Die Mandelmilch in einem Messbecher abmessen, Chia-Samen, Zimt und Zucker dazugeben, die Mandeln grob hacken, ebenfalls dazugeben und gründlich verrühren. In ein Glas umfüllen und abgedeckt für ca. 1 Stunde oder über Nacht quellen lassen. Am nächsten Tag etwas Honig untermischen Leinsaat, Amaranth und eine kleingeschnittene Banane dazugeben. Umrühren und genießen.




Info:

Hochwertiger Honig vom Imker wird, je nach Sorte, nach wenigen Wochen fest und kristallisiert. Bei niedriger Temperatur kann er dann in der Mikrowelle oder im Wasserbad wieder verflüssigt werden. Er sollte allerdings nicht über 40 Grad erhitzt werden. Dass viele Honigsorten aus dem Supermarkt  auch noch nach langer Zeit flüssig sind, liegt daran, dass sie vor der Abfüllung sehr stark erhitzt werden. Dabei gehen zwar die Stoffe, die den Honig fest werden lassen kaputt, aber ebenso werden die gesunden und wichtigen Inhaltsstoffe zerstört.




Minze-Ingwer Tee:



Zutaten für eine Tasse:

Etwas Ingwer (ca. größe eines 2Euro Stückes)

2 Stängel Minze

1 TL Honig

Heißes Wasser





Rezept:

Das Wasser aufkochen. Währenddessen den Ingwer schälen, in Scheiben schneiden, die Minze abwaschen. Beides mit dem Honig in eine Tasse oder ein Glas geben, mit dem heißen Wasser übergießen und umrühren. Einige Minuten ziehen lassen. Schmeckt (mir zumindest) am besten, wenn er schon etwas abgekühlt und nur noch lauwarm ist.






Hast du schon mal Chia-Samen gegessen? Was hast du damit zubereitet? Lass´ mir gerne auch einen Link zu deinem Blogpost da, falls du auch schon mal über das sogenannte „Superfood“ berichtet hast.

Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.



Liebe Grüße

Caro

17. März 2015

{Rezept} Oreo-Cheesecake im Glas – ohne Backen

Oreo Cheesecake im Glas - ohne Backen

Heute gibt es zur Abwechslung mal nichts Gebackenes, sondern ein leckeres Dessert im Glas. Der Oreo Cheesecake ist super schnell gemacht und muss dann nur noch bis zum Verzehr im Kühlschrank schön durchziehen. Das Rezept reicht für mehrere Personen, wenn ihr also nur zu zweit oder dritt seid, reicht denke ich auch die Hälfte. Auf den Bildern habe ich den Cheesecake in ein ziemlich großes Glas geschichtet, das reicht allerdings locker für zwei Personen, also verwende am besten ein kleineres Glas, z.B. wie in diesem Post.

Oreo Cheesecake im Glas - ohne Backen

Oreo Cheesecake im Glas - ohne Backen

 

Zutaten:

 

400g Frischkäse

500g Magerquark

2-3 EL Puderzucker

200g Oreo Kekse (optional mehr, z.B. als Deko)

400g Kirschen (Glas oder aufgetaute TK)

















Rezept:


Die Oreo Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Glas oder Nudelholz krümelig schlagen, es dürfen ruhig noch größere Stücke dabei sein. 
Quark, Frischkäse und Puderzucker mit dem Handrührgerät verrühren. 

Ein paar Oreo Krümel als unterste Schicht in ein Glas geben. Etwas Quarkmasse darauf geben, danach eine Schicht Kirschen, wieder Quark und Oreos. Um die Quarkmasse ohne die Ränder zu verkleckern in die Gläser füllen zu können, einen Spritzbeutel verwenden oder eine Spitze eines Gefrierbeutels abschneiden und damit die Masse in die Gläser füllen.

Für 1-2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.




Ich finde zu dem Oreo Cheesecake passen Kirschen am aller besten, er schmeckt aber auch mit anderen Früchten wie zum Beispiel Erdbeeren. Das Dessert ist zwar wahnsinnig lecker, aber auch ganz schön mächtig. Wer also auf seine Linie achtet, kann die Produkte auch gegen fettreduzierte austauschen.

Wenn dir mein Blog gefällt, lass mir doch gerne einen Like bei Facebook da :)


Liebe Grüße

Caro
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