19. November 2014

{Rezept} Weihnachtliche Lebkuchen-Cakepops




Nächste Woche ist schon der erste Advent und damit wird es allerhöchste Zeit für das erste Weihnachtsrezept  auf meinem Blog. Lebkuchen und andere Weihnachtsleckereien stehen nun ja schon seit Wochen in den Regalen der Supermärkte, aber bis jetzt habe ich noch einen weiten Bogen darum gemacht. Doch so langsam, wenn es schon so früh dunkel ist und ich froh bin, wenn ich abends endlich daheim bin, kommt die alljährliche Lust auf weihnachtliche Gewürze und auf ein nach frischen Plätzchen duftendes Haus zurück. Darum muss schnell etwas Weihnachtliches her und diese Lebkuchen-Cakepops sind quasi wie Weihnachten im Miniformat.

Zutaten:

125g Butter
125g Zucker
2 Eier
30g Kakao
20g Mandeln
2TL Lebkuchengewürz
70g Mehl
1gestrichener TL Backpulver
1Pk. Zartbitter-Kuvertüre

Rezept:

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier hinzufügen und kräftig verrühren. Kakao, Mandeln und Lebkuchengewürz sowie Mehl-Backpulver-Mischung dazugeben und zu einem Teig rühren. Den Teig auf die Cakepopform verteilen und im vorgeheizten Backofen für ca. 15 Minuten backen.
Die Cakepops nach dem Backen abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Etwas Schokolade schmelzen. Die Cakepop-Stiele mit der Spitze eintauchen und in die Cakepops stecken. Die Schokolade fest werden lassen, so dass die Stiele an den Cakepops fest halten.
Nun die restliche Schokolade schmelzen und die Cakepops eintauchen.
Bei mir war die Schokolade so allerdings zu schwer für die Cakepops. Darum habe ich die Schokolade mit einem Teelöffel dünn aufgetragen.


Welches Rezept darf bei dir zu Weihnachten auf keinen Fall fehlen?

24. Oktober 2014

{DIY} Happy Halloween – Moosgummistempel ganz einfach selber machen




„Süßes oder Sauers!“ Ach was habe ich es als Kind genossen, mit meinen Freunden, in gruselige Kostüme gehüllt, in der Nachbarschaft auf Süßigkeiten-Jagd zu gehen. An jeder Haustür gab es andere Leckereien und alles wanderte in einen immer voller werdenden Beutel. Kam man irgendwann völlig durchgefroren  zuhause an, musste die Beute mit der der Geschwister verglichen werden. Dann fing die Tauscherei an: „Ich geb´ dir 3 Maoam für einen Kinderriegel!“, „Ok, dann kriege ich aber dafür alle roten Gummibärchen.“ So ging das dann eine ganze Weile, bis wir irgendwann todmüde ins Bett fielen. 



Heute verkleide ich mich nicht mehr zu Halloween (obwohl ich immer wieder über die krassen Kostüme anderer staune). Ich bleibe daheim, lade ein paar Freunde ein und wir machen es uns mit einem schaurig, gruseligen Film gemütlich.  Um die Einladungen und sonstiges Party-Equipment halloweentauglich zu dekorieren, habe ich diese Moosgummistempel gebastelt. Alles, was man dafür braucht, sind Moosgummi, Pappe, z.B. von einem Paket und Stempelkissen in den gewünschten Farben.


So geht´s:
Auf dem Blatt zeichnest du dir dein Motiv vor. Du kannst es von einer Vorlage abpausen oder frei Hand versuchen (auf dem Papier kannst du ja noch radieren). Hast du dein Motiv fertig, zeichnest du es auf dem Moosgummi nach. Dabei mit dem Bleistift etwas kräftiger zudrücken, so dass sich das Motiv in das Moosgummi drückt. Die Linien auf dem Moosgummi nochmal nachfahren, dass sie besser sichtbar sind und das Motiv ausschneiden. Die Pappe zurechtschneiden und das Moosgummi-Motiv darauf kleben. 

Willst du innerhalb des Stempels Aussparungen erstellen (wie bei dem Gesicht des Kürbisses) drückst du mit der Spitze des Bleistiftes die gewünschten Stellen ein (ohne das Moosgummi zu durchbohren).


Bei Text-Stempeln darauf achten, dass die Schrift spiegelverkehrt sein muss, um richtig zu stempeln. Du kannst zunächst deinen Text auf das Moosgummi schreiben und mit dem Bleistift fest nachfahren. Nun sind die Buchstaben auch auf der anderen Seite sichtbar. Drehe den Stempel um und fahre die Buchstaben nach. Achte darauf, dass genug Abstand zwischen den Buchstaben ist. Schneide die Form des Moosgummis hübsch zurecht (Kreis, Rechteck), denn farbig wird es auf diese Weise außerhalb der Schrift. (Auf den Bildern hier habe ich kein Beispiel, schau dafür auf meiner Facebookseite nach).


Was hast du an Halloween geplant? Verkleidest dich für eine Party, gruselst du dich auch lieber daheim mit einem guten Film oder magst du Halloween überhaupt nicht und verbringst den Abend wie jeden anderen? 

P.S. Auf meiner Facebookseite habe ich übrigens noch ein paar andere Stempelmotive gepostet, unabhängig von Halloween.

17. Oktober 2014

{Rezept} Apfel Cupcakes




Eigentlich wollte ich heute herbstlich, rustikale Apfel Cupcakes mitbringen. Herausgekommen ist dieser rosa Mädchentraum…im Nachhinein ist die Idee wohl wirklich blöd gewesen, mit etwas roter Lebensmittelfarbe auch ein kräftiges apfelrotes Topping zu zaubern xD klar, dass das dann rosa wird…leider war die Farbe auch viel zu schnell leer und damit es irgendwie gewollt aussieht, kamen dann noch die rosa Glitzer-Streusel obendrauf. Auch wenn das Ergebnis zumindest optisch nicht meine ursprünglichen Erwartungen erfüllt, möchte ich dir die Apfel-Cupcakes nicht vorenthalten, denn hübsch sind sie ja trotzdem und lecker allemal.


Zutaten:

150g Mehl                                          1Pk. Vanillepudding-Pulver
125g Zucker                                       1Pk. Vanillezucker
2 Eier                                                  125g Butter
¼ Vanilleschote                                  2 gestr. TL Backpulver
Zimt

Für die Füllung:

2 Äpfel                                                3EL Honig
Zimt

Für das Topping:

200g Frischkäse                                  125g weiche! Butter
100g Puderzucker


Rezept:

Backofen auf 180Grad vorheizen. Die Butter schmelzen und das Mark der Vanilleschote hinzufügen. Solange die Butter kurz abkühlt, auch die Vanilleschote hinzu geben, später entfernen.
Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen.  Die Butter dazu fügen.
Das Mehl mit dem Vanillepuddingpulver und dem Backpulver vermischen und über die flüssige Masse sieben. Zügig unterheben.
Die Masse auf die Muffinförmchen verteilen und im Backofen für ca. 15-20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Apfel-Füllung:

Während die Cupcakes backen, wird die Füllung zubereitet.
2 Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einen Topf oder eine Pfanne geben und den Honig und den Zimt nach Geschmack hinzufügen. Für ca. 5-10 Minuten erhitzen und dabei immer wieder umrühren.

Topping:

Während die Cupcakes und die Füllung abkühlen, wird das Topping zubereitet.
Die weiche Butter mit dem Puderzucker gut vermengen, sodass eine glatte Masse entsteht. Nach Wunsch mit Lebensmittelfarbe einfärben. Den Frischkäse zügig hinzufügen. Im Kühlschrank kalt stellen.


Sobald die Cupcakes und die Äpfel abgekühlt sind, wird mit einem Teelöffel vorsichtig ein Kreis oben in den Cupcake gestochen. Den „Deckel“ vorsichtig abheben und den Cupcake aushöhlen. Die Apfel-Honig-Füllung hineingeben und mit dem Deckel verschließen. Mit den restlichen Cupcakes auf dieselbe Weise verfahren.
Das Topping in eine Tülle füllen und die Cupcakes verzieren. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.


Welches Gebäck machst du am liebsten aus Äpfeln? Ich mag ja neben diesen Cupcakes besonders Apfelstreuselkuchen.

6. Oktober 2014

{DIY} Selbstgemachte Muffinförmchen aus Backpapier




Heute zeige ich dir die Anleitung für die Muffinförmchen aus meinem letzten Post. Sie sind wirklich ganz einfach selbstzumachen und sehen finde ich einfach toll aus. Findest du nicht auch? Die Förmchen sind höher als die normalen aus dem Supermarkt, so kannst du darin richtig schöne, große Muffins backen, so wie sie auch in meinem Lieblingscafé verkauft werden. Wenn du jetzt denkst „Oh Gott, das ist sicher total kompliziert“ muss ich widersprechen, klar es ist ein wenig gefummel, aber nach dem ersten Muffinförmchen solltest du das Prinzip verstanden haben und dann ist es echt alles andere als schwer. Außerdem brauchst du neben ein wenig Geduld und ein paar Minuten Zeit, nur die Sachen, die du im nächsten Bild siehst. (Das Glas soll in die Muffinbackform passen)


Ach ja, eine Schere brauchst du natürlich auch.
Zunächst schneidest du dir aus dem Backpapier Quadrate mit einer Länge von 15cm zurecht. Dabei musst du nicht auf den Millimeter genau arbeiten, allerdings sollten die Seiten gerade abgeschnitten sein und nicht ausgefranzt.


1. Falte das Backpapier zu einem Dreieck, drücke die Kante gut an und öffne es wieder, das gleiche Spiel noch einmal von der anderen Seite.

2. Lege das Papier mit dem Punkt an dem sich die gefalteten Linien treffen in der Mitte auf dein Muffinbackblech.

3. Setze das Glas langsam darauf und achte darauf, dass die entstehenden Falten alle in eine Richtung zeigen.

4. Drücke die entstandenen Falten an.

5. Entferne das Glas, um die Falten bis unten richtig anzudrücken. (Das Backpapier bleibt manchmal nicht von alleine ganz in der Backform daher das Masking-Tape). Wenn du fertig bist kannst du das Glas einfach wieder reinstellen, bis du den Muffinteig einfüllst. (D.h. je nachdem wie viele Förmchen du bastelst, brauchst du entsprechend viele Gläser. Das ist aber nur, um auf Nummer sicher zu gehen. Bei mir hat es nämlich auch ohne geklappt, dann einfach die Förmchen vor dem Befüllen wieder richtig in das Blech drücken).

6. Deine selbstgemachten Muffinförmchen sind fertig, fehlt nur noch der Teig.

Da die Förmchen ein wenig größer sind als die Handelsüblichen, brauchst du für alle 12 Backmulden auch mehr Teig. Bei diesemRezept kommen ca. 8 gefüllte Muffinförmchen heraus.

Hat dir die Anleitung für selbstgemachte Muffinförmchen gefallen? Hast du alles verstanden oder sollte ich irgendetwas noch genauer erklären? Hinterlasse mir jetzt einen Kommentar, ich bin gespannt darauf, was du davon hältst.

2. Oktober 2014

{Rezept} Orangen Walnuss Muffins



Passend zum Herbstanfang serviere ich euch meine Orangen Walnuss Muffins. Da die Oma meines Freundes einen riesigen Walnussbaum direkt vor ihrer Haustüre hat, kommen wir in den Genuss von massenhaft Walnüssen. Und was könnte man schon besseres damit anstellen, als etwas daraus zu backen?! Mit diesem Rezept nehme ich an dem Blogevent der lieben Steffi von Cupcakewerk teil. Schaut schnell mal bei ihr vorbei, es gibt tolle Preise zu gewinnen und ihr könnt sogar ohne Blog mitmachen.

http://www.cupcakewerk.de/2014/09/mein-1-blog-event-colorful-autumn.html 


Zutaten:

125g Butter                                        125g Zucker                                       1Pck. Vanillezucker
2 Eier                                                 125g Mehl                                          1TL Backpulver
1 Bio Orange (alternativ Orangenback (Orangenschale aus der Tüte) und O-Saft)
80g gehackte Walnüsse                               50g weiße Schokolade

Rezept:

Backofen auf 190Grad Umluft vorheizen.

Die Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nacheinander hineinschlagen und eine Weile weiter rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und Löffelweise dazugeben. 2 TL (frisch gepressten) Orangensaft, zerkleinerte Orangenschale einer Orange und die Walnüsse untermengen.

Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und für 15-20 Minuten backen.

Nach dem Backen mit einem Schaschlik-Spieß ca. 3 Löcher in jeden Muffin stechen und mit einem Pinsel die Muffins mit Orangensaft benetzen.  Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und die Muffins damit und mit etwas Orangenzeste verzieren.


 Die Muffinförmchen habe ich übrigens aus Backpapier selbst gemacht. Würde dich eine Anleitung dazu interessieren?

16. September 2014

{DIY} Meine Top 10 Masking-Tape Ideen – Teil 1: No. 1-5


So, nun habe ich es neben dem Uni- und Arbeitsstress endlich mal wieder geschafft einen DIY-Post vorzubereiten. Es geht um die momentan meiner Meinung nach beste Erfindung auf dem Bastel-Markt: Masking-Tape oder auch Washi-Tape genannt. Ich liebe Masking-Tapes, weil sie einfach für so viele Dinge einsetzbar sind und man damit ganz easy eher langweilige Gegenstände aufmotzen  kann. Als ich noch ein Masking-Tape-Frischling war und meine Sucht gerade erst begann, habe ich mit meinen Tapes eigentlich oft immer nur die gleichen Dinge verziert. Damit es dir (falls du nicht unlängst infiziert bist) nicht so geht, zeige ich im Folgenden den ersten Teil meiner Top 10 der besten Masking-Tape-Ideen

#No. 1
Diese Idee ist genauso simpel wie grandios. Einfach das Masking-Tape um die Teelichter kleben und schon hat man ein neues (oder auch 100 oder 1000! OMG ;) ) Deko-Objekt mehr in der Bude stehen.  Und davon kann man als Frau ja sowieso nie genug haben…

#No. 2
Eine weitere Möglichkeit das Masking-Tape adäquat zu verwenden, ist, es um Stifte zu wickeln. Bei Mustern sollte nur darauf geachtet werden, dass sie am Rand, wo sie sich überlappen, einheitlich zusammenlaufen. Am Ende des Stiftes säuberlich abschneiden, den Stift anspitzen und voila.

#No. 3
Hier sehen wir das Upcycling einer ausgedienten Kaugummidose. Das Klebeprinzip sollte nun ja klar sein. Darin kann man Kleinkram aufbewahren (z.B. Haargummis, Haarklammern, Ob´s). Ich finde das ganz praktisch für die Handtasche, so als (Alibi-) Ordnungssystem.


#No. 4
Die Spannung steigt, wir sind beim vorerst vorletzten Platz angelangt: Pimp my Ladekabel. Ich finde es nicht nur optisch außerordentlich ansprechend, sondern erhoffe mir durch das Tape mehr Stabilität und, dass das Kabel dadurch noch eine Weile länger hält. Es ist nämlich schon etwas älter, also sozusagen fast schon Steinzeit in Apple-Jahren.

#No. 5
Nun haben wir auch schon den letzten Platz erreicht: Wäscheklammern an Masking-Tape. Es eignet sich fantastisch, um Karten und Bilder an einem Gitter oder einer Schnur aufzuhängen.

Ich hoffe dir hat mein DIY gefallen und du schaust auch beim 2. Teil der Reihe vorbei ;)
Bist du auch ein kleiner Masking-Tape Suchti? Also ich schon, würde mein Geldbeutel mitspielen, hätte ich unlängst sämtliche Online-Shops komplett leer gekauft ;)

11. September 2014

{Rezept} Rosinenbrötchen – die Kindheit passt in eine Hand




Manchmal sind die einfachsten Dinge doch die schönsten: ein gemütlicher Nachmittag auf dem Sofa, eingewickelt in eine kuschelige Decke mit einer Tasse Tee und der Lieblingszeitschrift. Einfach mal entspannen und die Zeit für sich genießen. Genau so sind diese Rosinenbrötchen. Sie kommen ganz unspektakulär daher und haben auf den ersten Blick vielleicht nichts Besonderes an sich. Warum ich sie trotzdem zeige? Ganz einfach: schon alleine ihr Duft der sich aus dem Ofen im ganzen Haus verteilt ist herrlich. Und der erste Bissen in das frischgebackene, noch lauwarme Rosinenbrötchen? Kindheitserinnerungen pur! Als das Leben noch ganz unbeschwert und völlig sorgenfrei war. Daher gibt’s heute die Rosinenbrötchen; sie sollen uns alle daran erinnern, das Leben zu genießen wie es im Moment ist und froh über alles zu sein, was wir haben und nicht daran zu denken, was wir vielleicht nicht haben.



Zutaten:

500g Mehl                                          25g Hefe
1/4l Milch                                          50g Zucker
1Pk. Vanillezucker                             1Prise Salz
70g Butter                                          100g Rosinen
1 Ei (zum Einstreichen)

Rezept:


Die Milch erwärmen und Hefe mit einem kleinen Schluck Milch und dem Vanillezucker verrühren. Die Hälfte des Mehls mit einer Prise Salz, Zucker und Butter in eine Schüssel geben und solange rühren, bis ein glatter, glänzender Teig entsteht. Die andere Hälfte des Mehls unterrühren.
Die Schüssel abdecken und den Teig abdecken. 45-60 Minuten gehen lassen und nach ca. der Hälfte der Zeit den Teig zusammenstoßen.
Ist der Teig schön aufgegangen, wird eine längliche Rolle geformt. Davon ca. 2-3cm dicke Scheiben abschneiden und jeweils zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit dem verquirlten Ei besteichen. Nochmals ca. um das Doppelte aufgehen lassen und bei 200 Grad für ca. 15-20 Minuten backen.






Welches Gebäck ruft bei dir Kindheitserinnerungen wach?
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