Was mich angeht, könnte man durchaus behaupten, ich wäre ein kleiner Backfanatiker. Kennt ihr all die neuen Backformen, die es zurzeit gibt? „Früher“ reichten ja zwei bis drei verschiedene Kuchenformen und ein Muffinblech völlig aus, um die tollsten Dinge zu backen. Als dann Cupcakes trendy wurden, brauchte man nicht mal eine neue Form kaufen… Und heute? Cupcakes werden ihren Stellenwert sicher nie verlieren, dafür sind sie viel zu lecker. Aber ein wenig Old School wirken sie neben dem, was der Backmarkt neuerdings parat hat, schon. Es gibt Cake-Pops, Mini-Gugl, und … naja solche mittelgroßen Gugl. Als ich letzteres vorige Woche bei meiner Mutter entdeckte, war ich begeistert. Cake-Pop- und Mini-Gugl-Formen hatte ich bereits zu Weihnachten bekommen, nun konnte ich auch mittelgroße Gugl backen. Aber wie doof hört sich das denn bitte an: „Hey, hat jemand Lust auf „mittelgroße“ Gugl?“ xD. Wie nennt man diese Dinger?? Die Leute aus meinen Backbüchern bezeichnen einfach alles als „Mini-Gugl“… Okay, das kann man ja meinetwegen tun, wenn man unbedingt will, und wenn man nur eine der beiden Formen besitzt. Aber das funktioniert einfach nicht, wenn man beide Größen zur Auswahl hat. Darum habe ich jetzt beschlossen, die mittelgroßen einfach „kleine Gugl“ zu nennen und nur die wirklich winzigen, die mit einem Happs im Mund verschwinden, als Mini-Gugl zu bezeichnen.
Und bevor
jetzt jemand verzweifelt, weil er/sie keine solche Guglform besitzt: Das Rezept
lässt sich sicher auch spitze für Muffins verwenden (wie viele ihr da
rausbekommt, weiß ich allerdings nicht).
Zutaten:
200g geschälte
Äpfel
1 Zitrone
½
Vanilleschote
2 Eier
60g Zucker
80g Mehl
1Tl Backpulver
50g gemahlene
Mandeln
Puderzucker
Zimt
Den Backofen
auf 200° Grad
vorheizen und die Förmchen einfetten. Die Äpfel schälen, entkernen, klein
raspeln oder würfeln und mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln. Das Mark
einer halben Vanilleschote auskratzen.
Eier,
Vanillemark, Zucker und Zimt schaumig schlagen. Mehl und Backpulver darauf
sieben und auch die Äpfel sowie die Mandeln hinzugeben. Alles kurz unterheben.
Den Teig in die Förmchen aufteilen und 20-25 Minuten backen.
Die Gugl in
den Förmchen etwas auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Puderzucker mit ein
wenig Zitronensaft zu einem Guss anrühren und mit einem Backpinsel auf die noch
lauwarmen Gugl streichen.
Welche Guglgröße findet ihr denn am besten? Mini, klein oder den klassischen großen Guglhupf?
Mit meinen kleinen Gugls mache ich übrigens bei der Aktion "ich backs mir" von Tastesherif mit, dort ist schon eine große Kollektion an Guglrezepten von Bloggern entstanden, falls ihr also auf der Suche nach noch mehr gugeligen Ideen seid, schaut dort doch mal vorbei.
Noch einen schönen Abend
Caro



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